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Rückblick Kalter Markt Ellwangen 2015

Wir bedanken uns herzlich bei allen Besuchern die auf den Kalten Markt nach Ellwangen gekommen sind, um uns und unseren Messestand für erneuerbare Energien zu besuchen!

Ellwangen Kalter Markt 2015Das hoch über unserem Messestand montierte und sich fleißig drehende Ostalb-Windkrafträdle war für alle Interessenten ein deutlicher Wegweiser zu unserem Stand.
Die Eignung dieser 1Kw Mikro-Windkraftanlage zur anteiligen Deckung des eigenen Strombedarfs in Verbindung mit der einfachen Montage und dem günstigen Anschaffungspreis war eines der Highlights.

 

MCZ Pelletofen - Pellet KaminofenFür wohlige Wärme an den kalten Markt Tagen sorgte der Kaminofen Hersteller MCZ durch die Präsentation seiner Pellet-Kaminöfen. Die Kombination beider Messestände steht für die enge Zusammenarbeit mit dem Hersteller MCZ, von der auch unsere Kunden profitieren.

 

 

StegWinSon EEQ-HäuschenDie Eigenheim-Besitzer unter unseren Besuchern interessierte vorallem das Baustein-Konzept von StegWinSon zur Verwirklichung der eigenen Energiewende in Etappen. So war der Wärmespeicher in Kombination mit den einzelnen Energieerzeugern wie z.B. den Solar-Kombimodulen ein Aha-Erlebnis. Aber auch die Möglichkeit der Stromerzeugung, die sich durch die Verkleidung von z.B. Balkonen mit Photovoltaik ergibt, überraschte positiv.

Um dieses Baustein-Konzept live zu erleben, wurden auch gleich Termine für die Besichtigung des StegWinSon EEQ-Häuschen vereinbart.

Wir weisen an dieser Stelle darauf hin, dass Besichtigungen auch für nicht Messebesucher nach Terminabsprache herzlich willkommen sind – fragen Sie uns einfach!

 

 

 

 

Bundesminister Peter Altmaier sagt dem BVKW Gespräche über Kleinwindanlagen zu

Bundesminister Peter Altmaier zu KleinwindanlagenNeustrelitz den 24.05.2013, im Rahmen der 4. Mitgliederversammlung des Landeszentrum für erneuerbare Energie Mecklenburg-Vorpommern, referierte Peter Altmaier, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit über „Erneuerbare Energien in Deutschland“.

Davor machte er einen Rundgang über die Mitgliederstände des Landeszentrums und erkundigte sich über dessen Produkte und Wirken im Bereich erneuerbaren Energien.

Joachim Sroka berichtet ihm dabei, wie viele Endkunden sich gerne dezentrale Energie in Form von Kleinwindanlagen zulegen möchten. Allerdings sind die behördlichen Auflagen von extrem einfach in Bayern bis hin zu extrem schwierig in seiner Region (Brandenburg) sehr unterschiedlich. So dass so mancher Kunde frühzeitig aufgibt, obwohl er eigentlich ein Recht auf den Bau als Hauswindnebenanlage hat und vielleicht sogar noch privilegiert ist.

Dabei übergab er das Gespräch an Roger Schneider, Pressesprecher des BVKW (Bundesverbandes Kleinwindanlagen). Herr Schneider erklärte Herrn Altmaier, wie schlecht es für den Markt ist, dass auf der einen Seite in 8 Bundesländern bis 10m jeder Schrott eingebaut werden darf ( solange sich keiner Beschwert) und auf der anderen Seite Anlagen wie die ausgestellte Windspot Windenergieanlage mit sechs unabhängigen Zertifizierungen, inklusive der weltweit höchsten IEC 6400-2, bei manchen Bauämtern zurückgewiesen wird. Nur weil sie die offiziellen Zertifikate nicht kennen oder lesen können und dann viel einfacher zusätzlich Gutachten haben wollen. Dies macht den Markt auf doppelte Weise schwierig und behindert ihn unnötig.

Erstens werden in den Verfahrensfreien Regionen bis 10m auch nicht ausgereifte Kleinwindanlagen eingebaut, weil sie sehr billig sind, dann aber vielleicht extrem Lärm machen oder auch gefährlich sein können. Über diese Anlagen wird dann im Problemfall überall gesprochen und schaden damit den vielen guten Herstellern auf dem Markt, obwohl die schlechten nicht Repräsentativ sind. Denn gerne werden in der Presse alle Anlagen über einen „Kamm“ geschert und keiner will –verständlicherweise- störende Anlagen haben!

Zweitens werden in den windreichen Zonen wie in Schleswig Holstein immer wieder sehr gute und unabhängig zertifizierte Anlagen abgelehnt – selbst an Aussiedlerhöfen, bei denen es niemanden (auch vielleicht optisch) stören könnte. Deshalb kümmern sich viele innovative Hersteller nicht mehr um den deutschen Markt und verkaufen in boomenden und geförderten Ländern wie England oder Italien.

Dies kann aber nicht Sinn der Sache sein. Deshalb forderte Roger Schneider im Namen des BVKW eine Hilfe des Bundes. Damit sind keine Finanziellen Mittel sondern einheitliche einfache Baugenehmigungen gemeint. Des weiteren möchte der Bundesverband gerne die Bauämter, Länder und Gemeinden gemeinsam mit der Bundesregierung aufklären, was Kleinwindanlagen sind, wie ausgereift die Technik Heute ist und was Qualitätsmerkmale für eine Genehmigung und störungsfreien, leisen und langen Betrieb sind.

Herr Schneider bat dazu um ein tiefer gehendes Gespräch mit Herrn Altmaier und seinem, sowie weitere betroffene Ministerien. Herr Altmaier bestätigte, dass er dieses Gespräch gerne führen würde und bat um eine Email des BVKW zur Terminabstimmung, welches er in Kürze vom Vorstand erhalten wird.

Der BVKW bedankt sich beim Landeszentrum für erneuerbare Energie Mecklenburg-Vorpommern für die Präsentation und Gesprächsmöglichkeit und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit in der Zukunft im Bereich Aufklärung über sinnvolle und ausgereifte erneuerbare Energien.

Landeszentrum für Erneuerbare-Energien Mecklenburg-Vorpommern e.V.

 

25.05.2013, Pressesprecher BVKW, Roger Schneider